Behelfskrankenhaus

Zunächst verfügte das Behelfskrankenhaus über ca. 60 Betten und war in einer Baracke untergebracht. Neben den Krankenzimmern gab es eine Apotheke, ein Labor für Blutuntersuchungen, Behandlungsräume, Röntgen- und Durchleuchtungsmöglichkeiten sowie einen Operationssaal.

Außerdem befanden sich im Behelfskrankenhaus auch der Kreissaal und Entbindungsbetten. Später wurde die Bettenzahl auf über 80 erweitert.

Anfänglich standen nur ein Arzt, Dr. Fritze, und eine Krankenschwester zur Verfügung. Neben der Behandlung internistischer Krankheitsbilder und der Geburtshilfe konnten im Behelfskrankenhaus auch kleinere Eingriffe bis hin zur Blinddarmoperation durchgeführt werden. Die dazu notwendigen Äthernarkosen führte der operierende Arzt dabei selbst durch. Auch die im Rahmen der Behandlungen benötigten Untersuchungen im Labor machte der Lagerarzt selbst.

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