Evangelische Lagerkirche

Gerade um den vertriebenen und geflüchteten Menschen wieder Halt und ein Heimatgefühl zu verschaffen, musste eine neue Kirche errichtet werden. Die alte Behelfskirche, die in einer Nissenhütte untergebracht war, reichte nicht mehr aus.

Eine Baracke wurde um einen gemauerten Altarraum und einen Kirchturm erweitert sowie innen herausgeputzt und mit Bleiverglasungen versehen, so dass ein kleines stattliches Kirchlein für ca. 250 Gäste entstand. Sogar eine Orgel gab es nun. Die notwendigen Mittel für den Bau der Kirche erbrachte das Ev. Hilfswerk Westfalen.

Nach mehrmonatigem Bau wurde am 9. Oktober 1949 die Ev. Kirche im Sozialwerk Stukenbrock feierlich von Pastor Karl Pawlowski und Präses Ernst Wilm eingeweiht. Es waren so viele Gäste anwesend, dass der Gottesdienst und der Festakt mit Lautsprecher ins Freie übertragen werden mussten.

Heute steht die Ev. Kirche als Dokument für soziales Engagement in den Nachkriegsjahren unter Denkmalschutz. Im Jahre 2009 feierte sie ihr 60-jähriges Bestehen (siehe auch Seite "Aktuelles").

Entsprechende Zeitungsartikel über die Grundsteinlegung, den Bau und die Einweihung der Evangelischen Lagerkirche sind auf der Seite "Zeitdokumente" zu finden.

 

 
 

Die Ev. Lagerkirche 2005 und 2009

Die folgenden Fotos sind 2005 und 2009 entstanden und zeigen den damaligen Zustand. Inzwischen ist die Kirche völlig renoviert worden. Sie steht heute unter Denkmalschutz.